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22.10.2013
Passeirer Wirtschaftsgipfel

Beim 1. Passeirer Wirtschaftsgipfel am 08.10.2013 versammelte sich das “Who is who” der Passeirer Wirtschaft um mit LR Thomas Widmann, LR Florian Musner, Gemeindenpräsident Arno Kompatscher, dem Obmann des Wirtschaftringes Hansi Pichler, mit dem Direktor der Kaufleute Dieter Steger und in Vertretung der Bürgermeister des Tales mit Willi Klotz BM von Moos über die Anbindung des Passeiertales an die Mebo zu diskutieren.

Das Konsortium Passeier Wirtschaft mit dem Obmann Schiefer Stefan, die lokalen Wirtschaftsverbände HGV, HDS und LVH haben in einer gemeinsamen Veranstaltung die Geschlossenheit der Passeirer Wirtschaft präsentiert und der Forderung Ausdruck verliehen, dass die Wirtschaft des Tales Antworten verlangen, Antworten die schon lange anstehen und keinen weiteren Aufschub zulassen.

Hausherr Wolfgang Reisigl, Geschäftsfüher von Maico,  begrüßte die zahlreich erschienenen Wirtschaftskollegen, die Podiumsgäste, sowie die Bürgermeister von St. Martin, St. Leonhard, Riffian, Kuens, Schenna und Meran zu diesem wohl denkwürdigen Spitzentreffen und traf mit seiner Argumentation Nagel auf dem Kopf: das erste Teilstück in Meran wird eröffnet, wann ist mit der Vollendung des 2. Teilstücks zu rechnen.

Mobilität, eine zeitgerechte Verkehrsanbindung und schnelle Datenverbindungen sind das Rückgrat der Wirtschaft und nur so hat das Passeiertal eine wirtschaftliche Zukunft.

Nach einer Erläuterung des bisherigen Standes der Nord-Westumfahrung durch den Direktor Ing. Günther Kiem, Direktor des Amtes für Straßenbau West, gingen die Podiumsgäste gleich auf die Thematik ein. Der zuständige Landesrat Florian Musner, bestätigte, dass die Projektierung des 2. Teilstücks des Küchelbergtunnels bis Dezember 2013 abgeschlossen sein wird und bisher das Land noch nie ein Projekt begonnen und nicht vollendet hat. Wenn die Finanzierung steht, werde mit der Ausschreibung des 2. Bauloses sofort begonnen.

In dieselbe Kerbe schlug auch Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann, der das Passeiertal für seine wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren beglückwünschte. Auch versprach der Landesrat die Mobilität des Passeiertals nochmals zu verbessern.  Gemeindenpräsident Arno Kompatscher ging in seinem Statement auf die Arbeitsplatzsicherung  und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Passeier ein und pflichtete bei, dass Entwicklung der Wirtschaft und die für die Mobilität wichtigen Infrastrukturen zusammenhängen und in der Zukunft in den periphären Gebieten existenzwichtig werden.

Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Passeier ist für Arno Kompatscher ein wichtiges Anliegen. In der anschließenden Diskussion kam der Wille der anwesenden Wirtschaftstreibenden zum Ausdruck, dass das Passeier schon viel zu lange gewartet hat und endlich von der Politik verbindliche Zusagen fordern, wann mit der Öffnung des 2. Bauloses des Küchelbergtunnels zu rechnen ist. Alle Podiumsgäste versprachen, dass das 2. Baulos des Küchelbergtunnels für sie Priorität besitzt und sie sich einsetzen werden, dass das Passeiertal so schnell an die MEBO angebunden werden wird.

Abschließend bedankt sich das Konsortium Passeier Wirtschaft bei allen Mitgliedern, dass der Wirtschaftsgipfel so gut angenommen wurde und stellt fest:

- Dass die Politiker eingeladen aber auch gefordert sind, auch in Zukunft zahlreich erscheinen zu mögen um die Bedürfnisse und Wünsche der Passeirer Wirtschaftstreibenden und des Wirtschaftsstandortes Passeiertal aus erster Hand zu erfahren, damit sie die ihnen zur Verfügung stehenden Steuergelder optimal für die Arbeit im Tal einsetzen können. Dies gilt sowohl für Landes- sowie auch die Lokalpolitiker. (Nach dem Gesundheitswesen und der Bildung ist eine sichere Arbeit im Umfeld des Wohnortes das Wichtigste was unsere Mitbürger brauchen)

- Der Vorstand des Konsortiums Passeier Wirtschaft wird am Thema Küchelbergtunnel dran bleiben; es sind aber auch andere wichtige Themen für den nächsten Wirtschaftsgipfel vorgemerkt. Themen sind der hohe Bürokratieaufwand, bei dem unsere Betriebe an ihre Grenzen stoßen. Das Lehrlingswesen, das beim diesjährigen Gipfel mehrmals genannt wurde und gewiss einiger Reformen bedarf ist ein sehr wichtiges Thema. Jugendarbeitslosigkeit vorzubeugen und auch in Zukunft  Arbeit in Passeier zu gewährleisten wir ein Schwerpunkt sein.

- Wirtschaftsgipfel bedeutet für das Konsortium Unternehmen und Arbeitsplätze im Passeiertal zu festigen.

Bilder: Wirtschaftsgipfel Passeier (08.10.2013) und Eröffnung erstes Teilstück der Nordwestumfahrung Meran (15.10.2013)

Foto: Theiner P.

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